|
Katona Twins
Die Zwillingsbrüder Peter und Zoltan Katona sind zweifellos eines der besten klassischen Gitarrenduos der Welt und begeistern darüber hinaus mit einer einzigartigen Bühnenpräsenz und ihrem Crossover zu populären Stilrichtungen. Von der Fachwelt seit Jahren ausgezeichnet und vom Publikum gefeiert, präsentieren sich die Katona Twins heute als das vielseitigste Gitarrenduo.
Die Katona Twins spielten in vielen großen Konzertsälen weltweit, unter anderem in der Carnegie Hall in New York, in der Wigmore Hall und Royal Festival Hall in London, der Kölner und Berliner Philharmonie, in der Alten Oper in Frankfurt, in der Suntory Hall in Tokio, im Tschaikowski Konzertsaal in Moskau und im Concertgebouw in Amsterdam. Als klassische Solisten der „Night of the Proms“ konzertierten sie 2009 europaweit in über vierzig Arenen und begeisterten ein riesiges Publikum. Sie spielten mit renommierten Solisten, wie Yo-Yo Ma und Orchestern wie dem BBC Concert Orchestra, der London Sinfonietta oder der Norddeutschen Kammerphilharmonie. Die Brüder waren Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe in London, New York, Frankreich, Deutschland und in Ungarn.
Die Künstler haben bereits zahlreiche CDs mit Musik von Vivaldi, Piazzolla, Albeniz, Rodrigo und de Falla eingespielt. Die siebente CD des Duos mit Musik von Manuel de Falla, erschien 2009 beim Holländischen Label Channel Classics. Das breite Repertoire des Duos reicht von Bach über Piazzollas Tangos bis zu Klassikern der Popmusik.
Die Katona Zwillinge waren Preisträger internationaler Gitarren- und Musikwettbewerbe und erhielten zahlreiche Auszeichnungen. Unter anderen gewannen sie den Concert Artist Guild Musikwettbewerb in New York, den Young Concert Artist Trust Musikwettbewerb in London und den Gitarrenduo Wettbewerb in Montelimar/Frankreich. Sie waren Stipendiaten der Studienstiftung des Deutschen Volkes, Kulturpreisträger der Stadt Kassel und erhielten den renommierten Borletti Buitoni Preis. Ihr Londoner Debüt-Konzert in der Royal Festival Hall wurde von der Times als „unwiderstehlich“ beschrieben.
Sie studierten am Budapester Konservatorium, an der Musikakademie in Kassel, an der Musikhochschule in Frankfurt am Main und an der Royal Academy of Music in London, wo sie u.a. bei Julian Bream und John Williams Unterricht hatten.
Seit vielen Jahren unterrichten sie bei internationalen Meisterkursen und seit dem Jahr 2006 sind sie „Artists in Residence“ in San Francisco. Peter Katona ist Dozent für Gitarre an der Musikhochschule in Frankfurt am Main.
In Ungarn geboren, leben die Katona Twins nach einem längeren Aufenthalt in Deutschland heute in Liverpool / England.
Pressestimmen
“Noblesse, Sehnsucht und Feuer gingen Hand in Hand. Die Koordination und Übereinstimmung in Dynamik und Strukturierung war von Beginn an als völlig selbstverständlich zu erleben….”
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Rheingau Musik Festival 1999
“Was die Zwillingsbrüder Peter und Zoltan Katona an Musizierkunst boten, kann mit Recht atemberaubend genannt werden… Da war ein Spiel, das unwahrscheinliche Leichtigkeit atmete – und das selbst bei virtuosesten Läufen; da war entspanntes, aber doch energiegeladenes Musizieren, und da war ein perfektes Zusammenspiel der Gitarristen – dynamisch wie agogisch -, das die Klänge beider Instrumente zu einem verschmelzen ließ.”
Dresdner Neuste Nachrichten, Dresdner Musikfestspiele 1999
„Zwölf Saiten, vier Hände, zwei Gitarren und tobender Applaus: Die Katona-Zwillinge Peter und Zoltán Katona aus Budapest faszinierten das Publikum des zweiten Konzerts zum Schleswig-Holstein Musik Festival. Schwungvoll der Einstieg mit der Ouvertüre zur Oper "Die diebische Elster" von Gioachino Rossini, in der das Duo eine sehr persönliche Interpretation vorlegte.....Diese ureigene Persönlichkeit in ihrem Spiel machte die Spannung und die Faszination des Konzerts aus. Immer blieben die Brüder in großer Harmonie und Einigkeit ganz bei sich und beieinander. „
Hamburger Abendblatt, Schleswig-Holstein Festival, 14. August 2007
Kurzweil und Freudentaumel. Das war toll, beeindruckend, fantastisch: spontan geäußerte Ausrufe einiger begeisterter Konzertbesucher in der vollbesetzten St. Marienkirche. Und es hinterließ in einer Blumenlese schöner und mitreißender Werke wirklich einen kolossalen Eindruck: das Katona Twins Gitarrenduo mit Peter und Zoltan Katona. Die flinken Finger der beiden hochmusikalischen, beseelt musizierenden und bestens aufeinander eingespielten Künstler sorgten für Kurzweil und Freudentaumel. Als dann als Zugabe Astor Piazzollas „Herbst in Buenos Aires“ erklang, bebte die Kirche: Das Katona Twins Gitarrenduo – ein wahrer Geheimtipp.
Kieler Nachrichten, Schleswig-Holstein Musik Festival, 14. August 2007
”von hoher technischer Versiertheit geprägtes Zusammenspiel.... ..sehr überzeugend in ihrer dynamischen Differenzierung und geradezu symbiotischen Prägnanz....die Gitarren steuerten zusätzlich zahlreiche Effekte bei, die jedoch nie aufgesetzt wirkten…”
Süddeutsche Zeitung 29/01/2007
“…eine musikalische Leistung auf höchstem Niveau…..farbig und mit filigranem Zartgefühl verzauberten die Gitarristen…...Begnadete Musiker tragen das komplette Konzert”
Münchener Merkur 30/01/07
„Die „Katona Twins“ räumten im zweiten Teil des Konzertes mit dem Vorurteil auf, dass klassische Gitarrenmusik ausschließlich Hörgenuss für ein kleines, elitäres Publikum sein muss. Mit lässig übereinandergeschlagenen Beinen und sogar stehend sorgten die smarten Zwillinge für eine „Performance“, die sie mit virtuosen Trommelpassagen auf dem Gitarrencorpus krönten. Jedoch weit entfernt von billigen Effekten lieferte das Duo ein interessantes, abwechslungsreiches und hochwertiges Programm ab. Neben den klassischen „Reißern“ von Rossini und Bizet beeindruckten sie genauso mit einer Kombination dreier Scarlatti Sonaten. Diese barocken Kleinode erweckten sie mit sicherem Stilgefühl zu neuem Leben. Es folgten Werke von Paco de Lucia und Villa-Lobos.… Die stürmisch geforderte Zugaben lieferten die Katona Twins gern ab, und als sie ein Bach-Stück mit Zitaten aus Klassikern der Rockmusik kombinierten, trat das „Beben der Kirchenwände“ endgültig ein und die altehrwürdige Oberste Stadtkirche mutierte kurzfristig zum „Rockpalast“.
WAZ /18.08.2010
|